Das Bohnental

 

In der Heimat heimatlos

Was hier auf meiner Schriftsteller-Homepage im Vorhergehenden steht, trifft auf das gesamte Bohnental und darüber hinaus zu. Ich bin in meiner Heimat ein ausgegrenzter und ausgeschlossener Heimatloser.

Wie unten im Artikel der Saarbrücker Zeitung berichtet wird, ließ man mich 2005 in Neipel im Heimatmuseum eine Lesung halten, weil man damals noch glaubte, ich wäre ein harmloser Dichter und Denker, der die Heimat als Idylle verklärt. In der Überschrift des Zeitungsberichts wurde ich als "Bohnentalautor Hans-Erich Kirsch" beworben.

Da ich in dieser Lesung aber auch heimatkritische Texte vortrug, wurde beschlossen, dass dies meine letzte Lesung im Bohnental war. Diesbezüglich ist man im Bohnental äußerst empfindlich, denn das Bohnental wird offiziell in den Medien als Heimatidylle angepriesen. Heimatkritisch Eingestellte werden nicht geduldet, tot geschwiegen und ausgeschlossen.

Meine Lesung in Neipel im Heimatmuseum (Haus am Mühlenpfad) im Jahr 2005 wurde vom Leico-Tonstudio live aufgezeichnet. Diese Liveaufzeichnungen habe ich bei YouTube in zwei Teilen veröffentlicht. Hier sind die zwei Internetlinks, die zum ersten und zum zweiten Teil meiner Lesung führen, zum Anklicken:

Erster Teil meiner Lesung in Neipel im Haus am Mühlenpfad im Jahr 2005:

www.youtube.com/watch?v=2zdXis01Tp4&list=PLN1uA2RJKThPAdGMv2mKeZ5qhSbSkoYTd&index=49

Zweiter Teil meiner Lesung in Neipel im Haus am Mühlenpfad im Jahr 2005

www.youtube.com/watch?v=qhCExTAarXg&list=PLN1uA2RJKThPAdGMv2mKeZ5qhSbSkoYTd&index=50

 

Die katholische Bücherei St. Katharina Scheuern veranstaltet seit ein paar Jahren Leseabende mit Autoren/Autorinnen aus dem Bohnental, von denen ich, der Bohnentalautor Hans-Erich Kirsch, ausgeschlossen werde. Nach dem ersten Leseabend machte ich die Verantwortlichen darauf aufmerksam, wurde dann aber auch vom zweiten Leseabend und von weiteren Lesungen ausgeschlossen. Der "Bohnentalautor Hans-Erich Kirsch" darf im Bohnental seine Werke nicht mehr der Öffentlichkeit vorstellen, da er die "Heimatidylle pur" kritisch unter die Lupe nimmt. Außerdem bin ich schon lange aus der katholischen Kirche ausgetreten, was im gut katholischen Bohnental immer noch als Schande verstanden wird, natürlich auch vor allem in der gut katholischen Bücherei St. Katharina Scheuern.

Die Verlinkung meiner Schriftsteller-Homepage mit der Bohnentalhomepage wurde entfernt, da ich, wie ich auf Nachfrage hörte, "sexistische Texte" auf meiner Website hätte. Man hätte mit mir reden können, bevor man die Verlinkung entfernte. Dann hätte ich diese "sexistischen Texte" von meiner Homepage gelöscht. Doch schritt man unverzüglich zur Tat und entfernte mich im Internet aus dem Bohnental. Man schmiss mich raus im Sinn von: "So Einen können wir hier im Bohnental nicht gebrauchen!" Genau so wurde es mir auch in einem Wirtshaus in Scheuern von einem Admin der Bohnentalhomepage ins Gesicht gesagt.

Ein anderer Mann aus Scheuern sagte mir ins Gesicht: "Du bist nicht der Bohnentalautor, du bist der Bohnentalidiot!"

Ich bin in meiner Heimat als Mensch und als Autor heimatlos.

Auf dem Land haben nur 100prozentig Normale eine Existenzberechtigung. Conchita Wurst würde auf dem Land zu Wurst verarbeitet. In den Dörfern haben nur Menschen eine Daseinsberechtigung, die sind wie sie sein sollen: 100prozentig normal. Wer nicht so ist wie er sein soll, nicht 100prozentig normal, muss fortgeschafft werden, dahin, wo er hingehört: Ins Irrenhaus und danach ins Behindertenheim. Man verfuhr zum Beispiel mit A.W., W.K. und L.J. so und wollte dies auch mit mir tun. Ich habe es mit meiner Intelligenz und meinem literarischen Fleiß verhindert.

Sozialer Mord

Wie man auf dem Land mit Menschen verfährt, die nicht ins Dorfbild passen (vor allem mit psychisch Kranken), das nenne ich sozialen Mord. Solche vereinzelten Personen, vor allem psychisch Kranke, werden auf dem Land von den 100prozentig Normalen (ca. 99% derLeute) sozial ermordet durch totales Ignorieren, Ausgrenzen, Ausschließen, Isolieren, Diskriminieren, Mobben und Ermorden ihres Rufs. 99 Prozent  der Leute auf dem Land sind, bezogen auf solche Fälle, Sozialmörder, welche vereinzelte, nicht 100prozentig Normale, sozial ermorden, wenn es nicht möglich ist, diese vereinzelten, nicht 100prozentig Normalen, auf psychiatrischem Weg aus dem Dorf zu entfernen, d.h. wenn es nicht möglich ist, ihnen "psychiatrische Hilfe" zukommen zu lassen. Man will diesen armen, kranken Menschen doch nur "ärztliche Hilfe" im psychiatrischen Krankenhaus gewähren. Wer das nicht will, dem ist nicht mehr zu helfen. Also werden die uneinsichtigen Behandlungsunwilligen, welche die gut gemeinte Hilfe nicht annehmen wollen und denen somit nicht mehr zu helfen ist, ihrem selbst verschuldeten Schicksal überlassen. Die guten Leute hatten es so gut gemeint, dass sie mehrmals versuchten, eine Zwangsbehandlung in der geschlossenen Psychiatrie durch eine Zwangsunterbringung per richterlichen Beschluss zu veranlassen. Leider war ihre gut gemeinte erste Hilfe aus rechtlichen Gründen aber nicht möglich. Sie hatten alles Menschenmögliche getan, um diesem armen, kranken Menschen zu helfen, aber leider ohne Erfolg. Jetzt können sie nichts mehr für diesen armen, kranken Menschen tun und sich nicht mehr um ihn kümmern. Sie sind dazu gezwungen, ihn ganz sich selbst zu überlassen.

Das ist ironisch gemeint und zu verstehen.

Was ich hier auf meiner Homepage über die sozialen Verhältnisse im Bohnental schreibe, ist nicht nur im Bohnental so, sondern deutschlandweit überall auf dem Land. Meine soziale Kritik an meiner ländlichen Umgebung ist also nicht regional begrenzt und eingeschränkt, sondern überregional gültig, allgemeingültig. Deshalb bin ich kein regional beschränkter Heimatautor, sondern ein deutscher Schriftsteller, dessen Werke von überregionaler, von deutschlandweiter Bedeutung sind.

 

Das Bohnental besteht aus fünf Ortschaften: Dorf im Bohnental, Lindscheid, Überroth-Niederhofen, Scheuern und Neipel.

Das Bohnental hat eine Homepage, auf der man viel erfahren kann. Allerdings steht da nur die eine Seite der Heimat: Heimatidylle pur. Dass alles zwei Seiten hat, eine gute und eine schlechte, wird totgeschwiegen. In der Heimat gibt es nicht nur Licht, sondern auch Schatten. Wer aber auf die Schattenseite der Heimat aufmerksam macht, den schließt man aus und entfernt ihn aus der Heimat, wie es mir geschah, als die Verantwortlichen der Bohnentalhomepage die Verlinkung mit meiner Homepage entfernten. Wenn Sie den folgenden Link anklicken und sich über das Bohnental informieren, werden Sie von der Schattenseite der Heimatidylle pur nichts erfahren können. Um sich darüber in Kenntnis zu setzen, müssen Sie auf meine Seite kommen, auf der Sie sich ja bereits hier an dieser Stelle befinden.

www.bohnental.de/

 

Die schöne Seite meiner Heimat

Alles hat zwei Seiten: eine schöne und eine unschöne Seite. Das gilt auch für meine Heimat.

Ich beschränke mich nicht nur einseitig auf die unschöne Seite meiner Heimat, sondern sehe und zeige auch die schöne Seite meiner Heimat öffentlich. Bei YouTube habe ich eine Playlist, die den Titel hat: Die schöne Seite der Heimat. Klicken Sie bitte den folgenden Internetlink an und sehen und hören Sie selbst, dass ich meine Heimat nicht nur kritisiere und mich nicht nur auf das Unschöne konzentriere, sondern mir auch des Schönen bewusst bin und es öffentlich zeige:

www.youtube.com/playlist?list=PLN1uA2RJKThOMexOSDnIptkvTeA9gD2X5