Ein universaler Denker

 

Vorwort

 

Hans-Erich Kirsch ist ein Schriftsteller, der nicht nur als Erzähler von Geschichten und Schicksalen, sondern auch als ernst zu nehmender sozialkritischer Philosoph und als universaler Denker verstanden werden will. Er stellt philosophische Grundlagen der Gesellschaft in Frage und rüttelt damit an den Fundamenten des Systems.

Sein Denken ist eigenständig, wurde aber lange Zeit von A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada (bei Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/A.C._Bhaktivedanta_Swami_Prabhupada) beeinflusst. In letzter Zeit befasst er sich zunehmend auch mit den Büchern von Osho (bei Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Osho). Außerdem beschäftigte er sich u.a. mit den Werken von Sri Aurobindo (bei Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Aurobindo_Ghose), Karlfried Graf Dürckheim (bei Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Karlfried_Graf_D%C3%BCrckheim), Erich Fromm (bei Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Erich_Fromm) und Peter Lauster (bei Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Peter_Lauster).

In diesen und anderen Persönlichkeiten sieht er Wegbereiter des Zukunftsmenschen.

Kirsch kombiniert die Einsichten und Erleuchtungen dieser sechs Geistesgrößen und anderer Wissender in seinen eigenen Worten. Vor Allem gelangt er aber auch zu eigenen, neuen Erkenntnissen und Ideen.

Hans-Erich Kirsch behandelt in seinen Büchern keineswegs nur seine eigene soziale Ausgrenzung und Isolation in seiner ländlichen Umgebung und die Nichtbeachtung seiner Literatur, sondern geht weit darüber hinaus. Er analysiert die gesamtgesellschaftlichen Grundlagen und Strukturen, geht den Dingen auf den Grund. Auf den einfachsten Nenner gebracht, lautet eines seiner Ergebnisse: Geld regiert die Welt und in einer Welt, die vom Geld regiert wird, kommt die Liebe zu kurz. Noch trivialer formuliert, ergibt sich die Frage: Geld oder Liebe?

Alle Probleme der Menschheit gründen auf der Geldgier. Alles wird am Geld gemessen. Erfolg heißt, viel Geld zu haben. Misserfolg heißt, kein oder wenig Geld zu haben. Wer Geld hat, wird geehrt und bewundert. Wer kein Geld hat, wird entehrt und verachtet. Wer zu Geld kommt, gilt als intelligent. Wer nicht zu Geld kommt, gilt als dumm.

Die gesamte Menschheit leidet unter der Geld- und Machtgier. Geld und Macht sind identisch: Geld ist Macht. Alle spielen das böse Spiel mit, weil alle nach Geld und Macht streben. Und wer dieses böse Spiel nicht mitspielt, wird niedergemacht. Man schaltet solche Spielverderber aus, indem man sie als nicht normal, d.h. als verrückt und geistig behindert erklärt und schiebt sie in die Psychiatrie und danach ins Behindertenheim ab. Wenn dies nicht möglich ist, weil der Spielverderber intelligent ist, ruiniert man ihn sozial, indem man ihn als "Anormalen" nicht beachtet, ignoriert, sozial ausgrenzt und damit sozial isoliert. Man macht ihn fertig und treibt ihn, mehr oder weniger bewusst alle gegen einen, in den Freitod. Der in dieser Art seelisch Gefolterte muss eine unglaubliche Widerstandskraft aufbringen, wenn er sich davor schützen und retten will.

Seelisch bzw. psychisch unter dem bösen Spiel um Geld und Macht, das weltweit stattfindet, zu leiden, ist eine natürliche, gesunde Reaktion. Nicht darunter zu leiden, weil man die Wahrheit, die Realität nicht wahrnehmen will und verdrängt, sie sozusagen niederknüppelt, wenn sie ins Bewusstsein drängt, ist eine unnatürliche, kranke Reaktion. Doch das Gesellschaftssystem stellt die Tatsachen ganz bewusst auf den Kopf, indem es die natürlich und gesund Reagierenden als psychisch Kranke diagnostiziert und damit lebenslang abstempelt und stigmatisiert und die im obigen Sinn unnatürlich und krank Reagierenden als psychisch gesund in ihrem bösen Spiel um Geld und Macht bestärkt und antreibt.

Hans-Erich Kirsch entwickelte diese Gedanken selbständig und bestätigt mit ihnen Erich Fromm, der schon vor ihm zum selben Ergebnis kam: Die als psychisch Kranke Diagnostizierten sind die psychisch Gesunden und die als psychisch Gesunde Geltenden sind die psychisch Kranken.

Natürlich kann man diese Aussage nicht ganz verallgemeinern, aber im Sinn des folgenden Zitats von Jiddu Krishnamurti trifft sie zu:

 

Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine zutiefst kranke Gesellschaft zu sein.

Klicken Sie dazu bitte den folgenden Link an. Sie gelangen zu einem Youtoube-Video, in dem Erich Fromm persönlich über dieses Thema spricht:

www.youtube.com/watch?v=JayPmA9pFfY&list=PLN1uA2RJKThM_HnbDz6TSYHm1kcHxB9Ks&index=36

 

Die seelischen Leiden der so genannten "psychisch Kranken" zeigen an, dass die ganze Gesellschaft zutiefst krank ist. Deshalb kann man diese Menschen als die "sensiblen Störmelder" der Gesellschaft bezeichnen. Sie reagieren auf die Lieblosigkeit ihrer menschlichen Umgebung wie hochempfindliche Sensoren. Ihre Leiden machen auf den gesamtgesellschaftlichen Fehler, den Mangel an Liebe, aufmerksam. Die gesellschaftlich Verantwortlichen, die ja die Gesellschaft repräsentieren, dürfen das aber nicht zugeben und behaupten stattdessen, der Fehler liege in den Störmeldern, d.h. in den an der fehlenden Liebe ihrer Umgebung Leidenden. Der Defekt, das Kranke befinde sich in den an Liebesmangel Leidenden selbst, sie seien endogen psychisch krank. Und das müssen sie einsehen. Zu dieser "Krankheitseinsicht" werden sie mit richterlicher und psychiatrischer Gewalt gezwungen. Aus diesem Grund bezeichnet Hans-Erich Kirsch die Psychiatrie als Seelenschlachterei. Die Psychiatrie ist ein ausführendes Organ des kollektiven Über-Ichs und geht mit psychiatrischer Züchtigung wie Zwangsunterbringung, Zwangsmedikation, Fixierung, Elektro- und Insulinschocks und Isolierung gegen die aus ihrer Sicht kranken, infantilen Störenfriede vor, um die aus der Norm Gefallenen möglichst wieder zu normieren. Sie kann also auch als Normierungsanstalt bezeichnet werden. In dieser Gesellschaft haben nur "Normale", die im Sinn der Norm mit "gesundem Menschenverstand" und "gesundem Volksempfinden" funktionieren, eine Daseinsberechtigung. Alle müssen nach den Richtlinien der gesellschaftlichen Norm funktionieren. Das ist oberste Bürgerpflicht. Wer aus der Norm fällt und damit nicht mehr funktionstüchtig ist, dem ergeht es wie beschrieben. Entweder man ist in allem wie alle und macht alles wie alle oder man ist "weg vom Fenster". Darüber muss man sich bewusst sein, wenn man einen individuellen Weg zur individuellen Selbstverwirklichung gehen will. Dann werden alle Gegner sein und man wird allein gelassen, ausgegrenzt, ausgeschlossen und isoliert: Alle gegen einen. Man wird für verrückt bzw. psychisch krank erklärt und ist damit lebenslang abgestempelt (diagnostiziert), gebrandmarkt und stigmatisiert.

Diese Verhältnisse haben sich so gestaltet, weil die Welt von tatsächlich psychisch Gestörten regiert wird. Als Beispiel sei nur einmal "der mächtigste Mann der Welt", Donald Trump, genannt. Weil die Welt von kranken Köpfen regiert wird, müssen alle krank im Kopf sein, um nicht in oben beschriebener Weise fertig gemacht und ausgeschaltet zu werden. "Die Welt ist ein riesiges Irrenhaus", sagte Osho. Hans-Erich Kirsch bestätigt seine Aussage aus eigener Erkenntnis.

Dass die Welt das riesige Irrenhaus einer irren Menschheit ist, belegt die Realität: Grausame Kriege, bei denen es nur um Profit und Macht geht, was aber der Weltöffentlichkeit als notwendiges, gutes Werk präsentiert wird. Die Menschheit wird mittels der Medien belogen und betrogen und dahingehend manipuliert, dass sie so funktioniert, wie es von oben gewollt ist. Umweltzerstörung und Klimawandel - verhungernde Menschenmassen, darunter viele Kinder - bestialischer Umgang mit Tieren in der Massentierhaltung und der Fleischindustrie - zunehmende soziale Kälte - Gleichgültigkeit gegenüber den Leiden und der Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen und Tieren - Abholzen der großen Wälder - starres, egoistisches Status-, Konsum- und Hackordnungsverhalten -  Normzwang ( Normabweichler werden ausgegrenzt und isoliert. ) - anwachsende Gewaltbereitschaft und Brutalität - Fremdenhass - ansteigender Rechtsextremismus - rechtsgerichtete Parteien in politischer Verantwortung, auch im Bundestag usw. Beweise für den weltweiten Irrsinn gibt es mehr als genug. Doch alle verschließen die Augen davor und machen weiter, als wäre nichts, um dazu zu gehören.

Damit habe ich das sozialkritische Denken Hans-Erich Kirschs kurz angedeutet. Ich will nun auch die universale Dimension seiner Gedanken im Ansatz erwähnen.

Die Evolution der Arten beinhaltet auch eine Evolution des Lebens und des Bewusstseins. Aus dem Stoff, der Materie, entwickelte sich das Leben und aus dem Leben das Bewusstsein. Dies wäre nicht möglich, wenn es nicht schon in der Materie einen Lebens- und Bewusstseinskeim gäbe. Dieser Keim muss bereits in der Materie existieren, da andernfalls Leben und Bewusstsein nicht aus ihr hervorgehen könnten, genauso wie aus einem unbefruchteten Ei kein Küken schlüpfen kann.

Die gängige These der Wissenschaft, dass Leben und Bewusstsein unter günstigen Bedingungen zufällig aus unbelebter und unbewusster Materie entstünden und dass Leben und Bewusstsein nur Nebenprodukte der unbelebten und unbewussten Materie seien, ist falsch. Das Beispiel soll meine Behauptung als treffender Vergleich erklären: Man kann ein unbefruchtetes Ei für hundert Jahre in den Brutkasten legen, aber es wird kein Küken schlüpfen. Und wenn aus einem befruchteten Ei ein Küken schlüpft, wäre es Unsinn zu sagen, das Küken sei nur ein Nebenprodukt des Eis. Tatsächlich ist es doch so, dass das befruchtete Ei das Küken im involvierten Zustand und das Küken das befruchtete Ei im evolvierten Zustand ist. Das Küken ist das entwickelte Ei, das Ei ist das unentwickelte Küken.

Die Materie ist wie ein Mutterschoß, in den "der kosmische Vater" (der universale Geist, das All-Wesen) den Lebens- und Bewusstseinskeim von Anfang an hinein gegeben hat. Die Materie ist gleichsam die Mutter, der kosmische, große Geist ist der Vater. Es handelt sich um zwei Pole, die auf höchster Ebene eins sind: Die Materie ist der kosmische Geist als Kraft, Energie, die im voll entwickelten, ganz entfalteten Zustand reines, kosmisches, universales, göttliches Bewusst-Sein ist. Das kosmische Bewusst-Sein ist in seiner Samenform Materie, Kraft, Energie und entfaltet und entwickelt sich aus diesem unbewussten Zustand zum höchsten Bewusst-Sein.

Es findet eine Involution statt, die zu Beginn des Universums besteht, und daraus eine Evolution von Leben und Bewusstsein. Der involvierte Zustand des Seins zu Beginn des Universums ist die Materie und der voll evolvierte Zustand des Seins ist das höchste Bewusst-Sein. Da es wichtig ist, wiederhole ich es immer wieder: Materie und Geist sind eins, existieren aber in zwei Zuständen bzw. zwei Polen, involviert als Materie, als Kraft und evolviert als Geist, als Bewusst-Sein.

In den verkörperten Lebewesen treffen beide Pole zusammen: Das Materielle und das Bewusste. Die Lebewesen sind Zwischenglieder der Evolution. Sie sind sozusagen "das Laboratorium Gottes". Der Mensch als das am höchsten entwickelte Glied der Evolution bildet die Brücke zwischen Materie und Geist. In ihm können die beiden entgegengesetzten Pole in der Erleuchtung eins werden bzw. als eins erkannt, erfahren und erlebt werden.

Aus diesen fundamentalen Gedanken entwickelt Hans-Erich Kirsch ein geschlossenes System, das alle Bereiche des Lebens und des Daseins umfasst.

Der Schriftsteller Hans-Erich Kirsch will jedoch nicht nur als intellektueller Philosoph begriffen, sondern auch als Künstler erkannt und anerkannt werden. Er kreiert literarische Kunst und lässt sein sozialkritisches und universales Denken in seine Kunstwerke einfließen.

Dies war der Versuch einer kurzen Einführung in das Denken Hans-Erich Kirschs, die aus zweiter Hand kommt. Um frisch aus der Quelle trinken zu können, lasse ich nun Hans-Erich Kirsch selbst zu Wort kommen.

 

01. Juni 2018

Karl Hauser 

 

 

Einleitung

Zunächst möchte ich Herrn Karl Hauser herzlich für sein Vorwort danken, das er vor fast zwei Monaten schrieb. In diesen annähernd zwei Monaten hat sich Entscheidendes in meiner Entwicklung getan, so dass Karl Hausers Vorwort inzwischen einerseits schon wieder zum Teil überholt, andererseits aber nach wie vor aktuell ist. Denn um lieben zu können, muss man zuerst verstehen. Als ich verstand, begann ich zu lieben.

Wie meine ich das?
 
Bis vor kurzem war ich noch ein Denker, der alles mental und intellektuell zu verstehen versuchte. Ich war gesellschaftsbedingt leider auch nur ein Kopfmensch. Darum litt ich ja so schwer. Andererseits war es auch gut so, denn, um herauszufinden, warum man so unglücklich ist und daraufhin in seiner Entwicklung fortzuschreiten, muss man zuerst viel und intensiv denken, um am Ende, auf dem Höhepunkt des Denkens, schließlich zu der Erkenntnis zu gelangen, mit der man die mentale und die intellektuelle Ebene überschreitet. Die Erkenntnis lautet:
Man kann sich selbst und anderen auf dem Weg des Kopfdenkens nicht wirklich helfen. Man muss Einlass ins seelische Herz finden, um erst mal sich selbst in entscheidender Weise helfen zu können und damit eine wirkliche Not-Wende einzuleiten, die allen hilft.
Bei mir geschah diese not-wendige Not-Wende, indem ich andere Worte las und andere Töne hörte, die mir zu einer inneren Einkehr verhalfen. Sie leiteten mich in meine innere Tiefe, ins seelische Wesen, ins seelische Herz.
Es wird also nicht nur ein philosophisches Denksystem folgen, sondern es werden auch Worte des Herzens aus mir hervorquellen. Und damit bestätige ich wieder Karl Hausers Vorwort in diesem Sinn:
Geld regiert die Welt und in einer Welt, die vom Geld, d.h. vom Rechnen des Kopfs, regiert wird, kommt das Herz, die Herzlichkeit, die Liebe zu kurz.
So werde ich nun mein Herz sprechen lassen. Um das tun zu können, muss ich auch immer wieder meinen Kopf einschalten und benutzen, da immer erneut verstanden werden muss, um noch tiefer lieben zu können. Ein Ziel dabei ist, auch immer wieder aus der Oberflächlichkeit des Kopfdenkens in die Tiefe des Herzens zu gelangen.
Die Tiefendimension unseres Wesens, in der die Tiefe des Seins in allem Dasein anwesend, gegenwärtig ist, nenne ich das seelische Herz bzw. das seelische Wesen. In ihr sehe ich den Sinn meines Lebens und des Lebens überhaupt. Ohne diese innere Tiefe ist das Leben sinnlos und wird zur schweren Last. So leidet die Seele des intelligenten, empfindsamen Menschen in einer oberflächlichen Welt, in der Welt der kalten Berechnung des Kopfes, in einer vom Geld regierten Welt.
 
Eine "endogene Psychose" ist in Wahrheit und Wirklichkeit keine endogene, d.h. keine von innen kommende Krankheit, sondern ein von außen kommendes Leiden, ursprünglich eine sehr starke Angst. Dieses Leiden, diese Angst, die einen Menschen wahnsinnig machen kann, basiert auf der sozialen Kälte der sozialen Umgebung, schon im Kindesalter der familiären Umgebung, der Schule und der Kirche. Dieser Angst machende Liebesmangel, der aus der Herrschaft des Geldes resultiert, charakterisiert die gesamte Gesellschaft.
Dies ist eine Erkenntnis, die auf meinen eigenen lebenslangen Leidens- bzw. Angsterfahrungen gründet und die mit den Erkenntnissen Erich Fromms übereinstimmt.
Die aus der Regierung des Geldes resultierende Lieblosigkeit in der gesamten Gesellschaft macht den Menschen Angst, die wir alle mittels Angstabwehrmechanismen abwehren und gekonnt überspielen, so dass sie den Meisten gar nicht mehr bewusst ist. "Die Normalen" sind nicht psychisch gesund, sondern "normal erkrankt". Psychisch gesund zu sein, stellt eine Ausnahmeerscheinung dar. Warum sonst wäre die ganze Welt so durcheinander?
 
Das Vorwort Karl Hausers und meine Einleitung werden der Anfang meines nächsten, achten Buchs sein. Ob der Otto-Normalverbraucher den Inhalt versteht, ist fraglich. Man muss schon akademischer oder autodidaktischer Experte sein, um diese Gedankengänge erfassen zu können.
 
 
25. August 2018
Hans-Erich Kirsch
 
 
 

 

Was ist der Mensch?

 

Die menschliche Gesellschaft ist so, wie sie die Frage beantwortet, was der Mensch ist. Deshalb ist die Beantwortung dieser Frage von größter Wichtigkeit für alle Menschen. Denn die Antwort auf diese Frage bestimmt vom Kleinsten bis zum Größten das Leben aller Mitglieder der Gesellschaft.

 

Auf die Frage, was der Mensch ist, gibt es zunächst einmal drei Antworten:

1. Der Mensch ist nichts sonst als nur der menschliche Körper. Das heißt, dass der Mensch für immer tot ist, wenn der menschliche Körper gestorben ist.

 

2. Der Mensch ist nur zu Lebzeiten eins mit seinem Körper, vergleichbar damit, dass der Musiker und sein Musikinstrument eins sind, solange der Musiker auf seinem Instrument musiziert. Beim Tod löst sich das seelische Wesen vom Körper und geht in eine feinstoffliche oder spirituelle Dimension ein oder nimmt einen neuen Körper an. Auf den Vergleich bezogen, bedeutet dies, dass der Musiker sich von seinem Musikinstrument trennt und eine andere Betätigung beginnt.

 

3. Die Frage, ob der Mensch nach dem Tod für immer tot ist oder ob das Seelische nach dem Tod fortbesteht, kann nicht beantwortet werden. Darüber weiß man nur, dass man nichts darüber wissen kann, weil es nicht möglich ist wissenschaftlich festzustellen, was nach dem Tod mit der verstorbenen Person geschieht. Möglich ist sowohl das Eine als auch das Andere, aber keins von Beiden kann wissenschaftlich bewiesen werden.

 

 

 

 

Der normale, durchschnittliche Mensch

 
Der normale, durchschnittliche Mensch ist kein psychisch gesunder und kein guter Mensch. Diese Aussage gründet auf meinen Jahrzehnte langen Lebenserfahrungen mit dem normalen, durchschnittlichen Menschen.
Wenn ich es darlege, wie ich es sehe, mache ich mich bei der Mehrheit, der Masse der normalen, durchschnittlichen Menschen unbeliebt, aber das muss ich in Kauf nehmen, denn die Wahrheit darf nicht verschwiegen werden. Die Wahrheit muss gesagt bzw. geschrieben werden. In diesem Zusammenhang muss ich offen zum Ausdruck bringen, wie es aus meiner Sicht ist: Der normale, durchschnittliche Mensch, wie ich ihn kenne, ist nicht nur kein psychisch gesunder und kein guter Mensch. Er ist auch ein dummer Mensch, der alles, was seinen geistigen Horizont überragt, als Blödsinn verkennt, weil er in intelligenten Äußerungen nur seine eigene Dummheit sehen kann. Dummheit kann Intelligenz nicht erkennen. Um es zu wiederholen: Der Dumme sieht in der Intelligenz nur seine eigene Dummheit, da er zu dumm ist, um Intelligenz zu verstehen und daraus dummerweise folgert, dass alles, was er nicht begreifen kann, Blödsinn sei.
Dummheit ist keine Schande, aber wenn Dummheit mit Bosheit einhergeht, wie es leider im Allgemeinen der Fall ist, dann muss der Intelligente sich gegen den Dummen wehren und sagen, wie es wirklich ist. Wenn ein dummer Mensch intelligente Texte nicht verstehen kann, soll er das sagen: "Ich verstehe das nicht." Das ist o.k. Sagt er aber: "Ich verstehe das nicht und weil ich es nicht verstehe, ist das Schwachsinn", dann ist er nicht nur dumm, sondern auch böse. Dummheit ist zu tolerieren, da ja niemand etwas dafür kann, dass er dumm ist. Gegen Bosheit muss jedoch eingeschritten werden, denn Bosheit fügt Anderen Schaden zu.
Es gibt noch eine zweite Möglichkeit, die Reaktion "Das ist Schwachsinn" zu erklären. Es kann auch sein, dass jemand intelligente Texte zwar versteht, sie aber trotzdem als Blödsinn oder Schwachsinn bezeichnet, weil er anderer Meinung als der Autor dieser Texte ist. Es wäre in Ordnung, wenn ein solcher Mensch dazu sagen würde: "Ich sehe das anders als der Verfasser." Dagegen hätte ich nichts einzuwenden. Andere Ansichten und Meinungen als die eigenen aber als Blödsinn bzw. Schwachsinn verächtlich zu machen, ist eine böse Reaktion. Ein solcher Mensch, der das tut, ist zwar nicht zu dumm, um zu verstehen, aber er ist boshaft.
Warum mache ich diese Äußerungen nun heute ausgerechnet hier an dieser Stelle? Die Antwort auf diese Frage lautet:
Gestern war ein Ehepaar aus dem Dorf ausnahmsweise einmal zu einem längeren Gespräch mit mir bereit. Leider kommt das äußerst selten, eigentlich fast nie vor. Dass dieser Mann und diese Frau mit mir redeten, rechne ich ihnen hoch an und danke ihnen dafür. Der Mann sagte mir, dass er Personen kenne, die das, was hier unter dem Titel "Ein universaler Denker" steht und hiermit von mir fortgesetzt wird, so kommentieren: "Der schreibt nichts als Blödsinn, nicht als Schwachsinn!" Darauf habe ich nun heute hier an dieser Stelle reagiert und damit ist die Frage beantwortet.
 
Inzwischen weiß man, dass ich keine gute Meinung vom normalen, durchschnittlichen Menschen habe. Ich würde meine Meinung gern ändern. Leider bekomme ich aber immer wieder, Tag für Tag aufs Neue, meine schlechte Meinung von den normalen, durchschnittlichen Menschen meiner Umgebung bestätigt. Würde sich das Verhalten dieser Menschen positiv ändern, dann würde sich auch meine schlechte Meinung zum Guten wenden. Das heißt, dass die Leute in meiner Umgebung selbst dafür verantwortlich sind, wie ich über sie schreibe. Sie haben es in der Hand, ob ich sie gut oder schlecht schreibe. Darüber sollten sie sich bewusst werden. Der erste Schritt wäre, dass man mich als Schriftsteller überhaupt einmal ernsthaft zur Kenntnis nähme. Es ist ja nach wie vor so, dass man mich als Autor vollständig ignoriert. Man tut immer noch so, als wüsste man davon nichts oder man verspottet mich und lacht mich aus als Schwachkopf. Es ist doch einfach nur folgerichtig, dass ich darauf literarisch entsprechend reagiere.
Um den Sinn meiner Arbeit, aller meiner Veröffentlichungen, zu verstehen, muss man viel Interesse, viel Zeit und eine hohe Intelligenz haben. Nur wenn man Interesse, Zeit und Intelligenz aufbringt, kann man verstehen, dass in meinen Veröffentlichungen alles mit allem zusammenhängt. Es handelt sich dabei um ein Ganzes wie bei einem Puzzle, und jedes Teilchen dieses großen Puzzles hat seinen sinnvollen Platz im Gesamtzusammenhang. Leider hat niemand so viel Interesse und niemand nimmt sich so viel Zeit. Auch verfügt der normale, durchschnittliche Mensch nicht über ausreichende Intelligenz, um fähig zu sein, den Gesamtzusammenhang aller meiner Veröffentlichungen verstehen zu können. Normale, durchschnittliche Intelligenz reicht dafür nicht aus. Diese Aussage von mir scheint überheblich, in Wirklichkeit ist sie einfach nur eine Feststellung einer Tatsache.
Deshalb kommt es fast nur zu Irrtümern und Missverständnissen. Man sieht nur ein oder ein paar Teilchen des großen Puzzles und zieht daraus falsche Schlüsse wie zum Beispiel den falschen Schluss, ich wäre geistig behindert, verrückt, schwul, faul, böse usw. Jeden Tag aufs Neue mache ich solche schlechten Erfahrungen mit den falschen Schlüssen der Leute, diskriminierende Erfahrungen, die alle auf diesen falschen Schlüssen und den Vorurteilen der Leute basieren. Ist es da ein Wunder, dass ich schlecht über die normalen, durchschnittlichen Menschen meiner Umgebung denke, spreche und schreibe? Ich wiederhole: Die Menschen in meinem Umfeld haben es selber in der Hand, ob ich sie schlecht oder gut schreibe. Sie sind selber dafür verantwortlich. Sie bekommen von mir die Reaktionen, die sie selber mit ihren Aktionen schaffen und provozieren.
 
Die Folge der Wahrheiten, die ich den normalen, durchschnittlichen Menschen und der Menschheit insgesamt schreibe, besteht darin, dass sie immer böser darauf reagieren, weil sie diese Wahr-heiten nicht wahr-nehmen wollen und sie abwehren, indem sie gegen mich vorgehen. Dann wird aus dem kalten Krieg der "heiße" Krieg. Das heißt, dass man ganz bewusst versucht, mich psychiatrisch auszuschalten, indem man überall in einem weiten Umkreis ungeheuerliche Lügen über mich verbreitet. Um nur eine dieser kriminellen Lügen zu nennen: Man verbreitet überall, ich wäre ein kranker, gefährlicher Schizophrener. Das geschieht mittels Handyanrufen, über Whats App und im Gerede. Überall, wo ich hinkomme, wird meine bloße Anwesenheit, meine bloße Gegenwart als öffentliches Ärgernis und als Gefahr für die Öffentlichkeit gemeldet. Man meldet es sogar der Polizei: "Hier ist ein gefährlicher Schizophrener. Kommen Sie schnell, damit dieser Gemeingefährliche in Sicherheitsverwahrung gebracht wird!" Dies geschieht alles hinter meinem Rücken. Niemand, kein einziger Mensch sagt mir, was gespielt wird. Die normalen, durchschnittlichen Menschen werden zum für mich gefährlichen Mob, der mich, alle gegen einen, schwer kriminell mobbt. Das ist für mich natürlich eine sehr gefährliche Situation, in der es nicht einfach ist, die Ruhe zu bewahren. Ich schütze mich davor, indem ich die Lage bewusst wahrnehme und ruhig bleibe und indem ich möglichst wenig Angriffsfläche gebe, d.h. mich vorübergehend zurückziehe, bis der "heiße" Krieg wieder in den kalten Krieg übergeht, in dem ich "nur" ignoriert, ausgegrenzt und isoliert werde. In den letzten Wochen (heute ist Mittwoch, der 10. April 2019) herrschte wieder "heißer" Krieg aller gegen einen, gegen mich. Inzwischen hat sich die Lage wieder beruhigt und der "heiße" Krieg geht allmählich wieder in den kalten Krieg über, weil man wieder einmal erkennen muß, dass alle gegen mich eingesetzten Mittel mich nicht zum Durchdrehen bewegen können, dass man mich nicht in den Wahnsinn treiben kann. Vor Allem meine letzten Veröffentlichungen bei Youtoube gaben den Hauptanlass für den Ausbruch des "heißen" Kriegs. Klugerweise habe ich diese neuen Youtoube-Veröffentlichungen vor Kurzem von "öffentlich" auf "privat" umgestellt, so dass nur ich selbst sie noch sehen und hören kann.
Wenn ich öffentlich mache, dass die Leute es in der Hand haben, ob ich sie gut oder schlecht schreibe, dann lernen die Leute daraus nicht. Im Gegenteil, sie treiben ihr böses Spiel gegen mich umso böser. Soll ich etwa darauf reagieren, indem ich sage: " Die Menschen meiner Heimat sind Engel auf Erden?" Würde ich das tun, wäre ich krank. Ein gesunder Egoismus ist überlebensnotwendig. Ich sage nicht, dass die Menschen meiner Heimat Teufel auf Erden sind, aber ich sage: "Nicht allgemein, aber in ihrem Verhältnis zu mir können die Menschen meiner Heimat zu Teufeln auf Erden werden, auch wenn sie mir scheinheilig ihre Rolle als Engel vorspielen und auch in ihrem Verhältnis zu den anderen normalen, durchschnittlichen Menschen gute Leute sein mögen.
 
Schauen und hören Sie dazu bitte meine Videos auf meiner Youtoube-Playlist "Kalter Krieg und "heißer" Krieg". Hier ist der Internetlink zum Anklicken:
 
Diese Idioten und Verrückten wissen nicht, was sie tun!
 
 
 
Nach diesem kurzen Blick in meine persönliche Lebenslage komme ich nun wieder auf die gesamtgesellschaftliche Situation zurück.
 
Die normalen, durchschnittlichen Menschen, -die Masse, die Mehrheit, das Volk-, können liebevolle, freundliche, nette, gute Menschen sein. Das ist ihr gutes Gesicht. Wenn sie aber ein Feindbild aufgetischt bekommen, was ja ständig geschieht, zum Beispiel von Seiten der AFD, dann können sie auch zu fanatisch Hassenden werden. Es entsteht ein paranoider Massenwahn, der sich gegen Einzelne oder gegen Minderheiten richtet. Das ist ihr böses Gesicht. Im Laufe der Geschichte geschah dies unzählige Male, zum Beispiel 1933 - 45, in jedem Krieg und in anderen Situationen, also ganz und gar nicht nur in meiner beschriebenen eigenen Situation. Was ich zum Ausdruck bringe, geht also weit über meine eigene soziale Situation hinaus. Es ist allgemein- und weltweit gültig.
 
Warum ist das so? Es ist so, weil der Hass und der Krieg dem Kapital, der Wirtschaft, den Reichen viel Geld einbringt. Aus diesem Grund werden ständig Feindbilder geschaffen und geschürt, die Menschen in den Hass treiben.
Damit sind wir wieder beim Ausgangspunkt: In einer Welt, die vom Geld regiert wird, kommt die Liebe zu kurz, weil der Hass geschürt wird, denn der Hass treibt immer mehr Geld ein. Und Geld ist Macht.
 
An dieser Stelle beende ich die öffentliche Fortsetzung meines Themas "Ein universaler Denker". Ich werde auf einer nicht-öffentlichen Word-Datei weiter schreiben.