Mein altes Auto, eine Provokation?

Mein altes Auto wurde mit seiner Werbebeschriftung als Provokation aufgefasst. Man rief deswegen schon oft die Polizei an, aber die Polizei wusste natürlich, dass sie dagegen nichts tun durfte. Erstens gefährdete und schädigte meine Autowerbung niemanden und war aus rechtlicher Sicht auch keine Provokation. Es lag also nichts Verbotenes vor, und die Polizei darf ja nur gegen Verbotenes vorgehen. Also konnte die Polizei nicht nur nichts dagegen unternehmen, sie durfte es auch nicht.
Zweitens war meine Autowerbung ja auch kein Witz, sondern beinhaltete literarische Tatsachen, wie bewiesen ist, wenn man sich hier auf meiner Schriftsteller-Homepage befindet.
Als ich letzten Januar, Januar 2019, mein neues Auto kaufte, nahm der Autohändler mein altes Auto samt Werbebeschriftung in Zahlung. Ich habe mit meinem alten Auto also ohnehin nichts mehr zu tun.
 
 
 
 
Auf dem zweiten Foto sieht man mein altes Auto auf dem "höchsten" Parkplatz Saarbrückens direkt vor der Staatskanzlei, dem "Weißen Haus" des Saarlandes. Diese Stelle, auf der mein Auto steht, ist sozusagen ein Hochsicherheitstrakt, der rund um die Uhr von der Polizei überwacht wird. Ich werde als Kulturschaffender regelmäßig vom saarländischen Staatsoberhaupt zu kulturellen Veranstaltungen eingeladen, die ebenfalls polizeilich streng überwacht werden. Ich muss dann die Einladung vorlegen und meine Identität mit meinem Personalausweis beweisen. Ich bin dann also immer ein vom sarländischen Staatsoberhaupt eingeladener Gast und darf als solcher auch mein Auto im Hochsicherheitstrakt parken. Ein "normaler" Mensch kommt mit seinem Auto überhaupt nicht in diesen Straßenbereich hinein. Er würde nicht durch die überwachte Straßenschranke gelangen.