Meine Botschaft und die Corona-Krise

 
Um meine Botschaft zu verstehen, muss man zuerst einmal erkennen, dass in unserer Gesellschaft etwas nicht in Ordnung ist. Man muss wahrnehmen, dass unsere Gesellschaft, unsere Welt krank ist. Dass unsere Welt, so wie sie ist, krank ist, ist offensichtlich. Man braucht nur die Nachrichten zu hören, Zeitung zu lesen, Fernsehen zu schauen und sich im Internet zu informieren, um sich sicher zu sein, dass in unserer Gesellschaft, in unserer Welt mehr Leid und Elend als Freude und Glück existiert. Unsere derzeitige Welt ist eine Hölle auf Erden.
Als nächstes ist die Frage zu stellen: Was sind die Gründe dafür, dass unsere Welt so durcheinander und höllisch ist? Was ist in unserer Welt falsch, wo ist der Fehler, was fehlt in dieser Welt?
Ich bin bereits an anderen Stellen ausführlich darauf eingegangen, möchte es aber nun hier noch einmal widerholen. Unsere Welt ist so krank, weil in ihr die Tatsachen auf dem Kopf stehen und ebenso die Wertehierarchie auf den Kopf gestellt ist. Das Wertlose wird als wertvoll und das Wertvolle als wertlos verdreht.
Das Erste, was festzuhalten ist, ist Folgendes:
In unserer derzeitigen Welt dient nicht das Geld dem Menschen, sondern der Mensch dient dem Geld. Das Haben steht über dem Sein. Unsere Welt ist eine am Haben, am Geld orientierte Welt anstatt eine am Sein, an der Liebe, am Leben orientierte Welt. Das ist das Erste, was in der Wertehierarchie auf dem Kopf steht.
Das Geld ist das Tote. Die Lebewesen, das Sein, die Liebe, das Leben ist das Lebendige. Unsere Welt dient dem Toten anstatt dem Lebendigen. Die Menschen leben, um dem Lebendigen zu dienen, nicht dem Toten. Sie dienen in unserer Welt aber dem Toten, dem Geld, dem Besitz, den toten Gegenständen, dem Haben. Das ist der grundlegende Fehler, der unzählige Fehler zur Folge hat. Auf diesem Fehler baut sich die ganze Falschheit auf.
Das heißt aber nicht, dass das Haben, das Geld an sich falsch ist. Niemand kann leben, ohne zu haben, ohne Geld. Um leben zu können, muss man auch haben, braucht man auch Geld. Der Fehler liegt in der falschen Gewichtung.
Heute leben die meisten Menschen, um zu haben, mehr zu haben, als sie brauchen. Sie leben, um immer mehr zu haben. Diese Gier ist der Fehler.
Wer hat, um zu leben, nicht mehr, als er zum Leben braucht, der lebt richtig. Wer lebt, um zu haben, mehr zu haben als er braucht, der lebt falsch.
Das Sein und das Haben gehören zusammen, aber in der richtigen Gewichtung. Das Haben sollte in den Dienst des Seins gestellt werden, nicht umgekehrt. In unserer heutigen Welt wird das Haben über das Sein gestellt. Darin besteht der Grund für die Misere. Würde man das Sein über das Haben stellen, käme alles nach und nach in Ordnung.
Was kann der Einzelne tun? Der Einzelne kann ja nicht die ganze Welt retten. Der Einzelne kann aber bei sich selbst anfangen, indem er zunächst einmal die einfache Wahrheit, die ich eben dargelegt habe, ernst nimmt und als wahr einsieht. Dann kann er sein eigenes Einzelleben dieser Wahrheit gemäß ausrichten, indem er hat, um zu leben und nicht lebt, um zu haben. Nicht mehr haben zu wollen als ich brauche, um leben zu können, das ist ein gutes, ein richtiges Leben.
Wer lebt, um immer mehr zu haben und gierig immer mehr anhäuft, ist geisteskrank. Also ist unsere gesamte Gesellschaft eine geisteskranke Gesellschaft, da es in unserer Gesellschaft nur darum geht, immer mehr zu haben und gierig immer mehr anzuhäufen. In einer geisteskranken Gesellschaft ist auch die Masse der Menschen geisteskrank.
Das Wesen des Menschen ist das Sein. Das Sein, das überweltliche Sein ist der Wesensgrund des Menschen. Der Sinn des menschlichen Lebens besteht darin, Zeuge des überweltlichen Seins in der Welt zu sein. Man kann als Mensch nur glücklich sein, wenn man im überweltlichen Wesen wurzelt und aus dieser Verwurzelung im Überweltlichen in der Welt das überweltliche Sein bezeugt. Wer sich das selbst unmöglich macht, indem er nur lebt, um gierig immer mehr zu haben, ist folglich geisteskrank, da er es sich selbst unmöglich macht, wirkliche Erfüllung zu finden, wirklich glücklich zu sein. Er stürzt sich selbst ins Unglücklich-Sein, ins Unglück. Und dies gilt nicht nur für den Einzelnen, sondern für die gesamte Gesellschaft. Die gesamte Gesellschaft, die ganze Welt stürzt sich so ins Unglück. Eine Gesellschaft, die das Haben über das Sein stellt, kann nur im Unglück enden.
Gier, Hass und Unwissenheit sind die drei Übel. Die Gier und der Hass entstehen aus der Unwissenheit. In unserer Welt gibt es viel zweitrangiges, materielles Wissen der Wissenschaften, aber es fehlt erstrangiges Wissen, spirituelles Wissen. Es fehlt an spiritueller Wissenschaft. Was ich unter spiritueller Wissenschaft verstehe, kann man in meiner YouTube-Playlist "Die allgemeinmenschliche universale Religion (die nächste Stufe der Evolution)" erfahren. Klicken Sie bitte den folgenden Internetlink an, um zu dieser YouTube-Playlist zu gelangen:
 
 
Das neue Bewusstsein des neuen Menschen
 
Die Realität ist die Hölle auf Erden, die Wirklichkeit ist der Himmel auf Erden. Wie ist dieser Satz zu verstehen?
Realität und Wirklichkeit sind nicht das Gleiche.
Die Realität ist die Welt, wie sie das Verstandes-Ego betrachtet. Die Realität ist die Welt aus der Sicht des Ichs, das vom Selbst getrennt, vom Selbst abgeschnitten ist. Die Verbindung des Ichs zum Selbst ist abgebrochen. Die Realität ist die objektive Sicht der Welt. Die Krönung dieser objektiven Betrachtung der Welt sind die Wissenschaften. Das ist die heute noch vorherrschende Entwicklungsstufe des allgemeinmenschlichen Bewusstseins, der bisherige Höhepunkt der Evolution des menschlichen Bewusstseins.
Die Frage lautet: Ist das objektive, rationale Bewusstsein das Ende in der Evolution des menschlichen Bewusstseins oder geht diese Evolution noch darüber hinaus zu einem neuen integralen, ganzheitlichen, übergeistigen Erleuchtungsbewusstsein?
 
Das alte, immer noch vorherrschende objektive, rationale Bewusstsein hat mehr Hölle als Himmel auf Erden geschaffen. Alle Lösungen von Problemen erzeugen neue Probleme. Die Menschheit ist heute weltweit vernetzt. Was in einem Teilgebiet geschieht, hat weltweite Auswirkungen. Jedes Teilchen wirkt sich auf das Ganze aus und umgekehrt, das Ganze hat Auswirkungen auf alle Teilchen. Heute kann sich kein Land der Erde mehr vom Rest der Welt isolieren. Wir sind zu einer globalen Menschheit geworden. Wir müssen die Menschheit als Ganzes sehen. Alle Teilchen gehören einem Ganzen an und das Ganze ist in jedem Teilchen enthalten. Die Teilchen und das Ganze sind gleichzeitig verschieden als Teilchen und eins als Ganzes.
 
Heute leben fast alle Menschen immer noch in und aus ihrer rationalen, objektiven, kleinen Ich-Begrenzung.
Sie müssten darüber unterrichtet werden, dass es ein Bewusstsein gibt, das über diese Kleinheit und Enge hinausgeht. Die Regierungen aller Länder sollten den Menschen spirituelles Wissen vermitteln. Das ist der springende Punkt. Das ist notwendig, um aus der weltweiten Krise in eine neue Welt mit neuen Menschen und neuem Bewusstsein zu galangen. Die Corona-Krise wäre eine gute Chance dafür.
 
Fortsetzung folgt...