Meine Schandtat

 

Vorbemerkung

 

Fast alle Menschen haben Angst, es könnte etwas von ihnen an die Öffentlichkeit gelangen, das sie in ein schlechtes Licht rücken würde. Deshalb halten sie alles geheim, damit ihre schöne Fassade erhalten bleibt.

Diesbezüglich bin ich weiter und verfahre umgekehrt, indem ich selbst alles, was andere streng geheim halten würden, an die Öffentlichkeit bringe. Das hat den großen Vorteil, dass ich keine Angst zu haben brauche, es könnte etwas Schlechtes von mir öffentlich werden. Ich befreie mich selbst von dieser Angst, weil ich zu dem, was ich tat, stehe und es nicht verheimliche. Ich habe ja kein Verbrechen begangen, für das ich belangt werden könnte. Also, was soll die Geheimniskrämerei?

 

1. Der Vorfall in Tholey 2006

 
Am 26.08.2006 war ich vom späten Abend bis in die Nacht Gast im Lokal Stammbaum in Tholey. Ich war aber nicht betrunken und wusste deshalb genau, was ich tat und was ich durfte und nicht durfte.
Weil ich einem siebzehnjährigen Mädchen, das ich für älter gehalten hatte (dass das Mädchen erst 17 war, erfuhr ich erst später), ein Gedicht mit dem Titel "Glücklich vereint" auf einen Zettel geschrieben hatte, wollte mich ein Kriminal-Oberkommissar, der sich privat, d.h. außer Dienst, ebenfalls als Gast in der kleinen Kneipe befand, allen Ernstes in die Forensik nach Merzig einliefern lassen. Er hatte die Telefonnummer des Polizeireviers zur Verbindung mit den diensthabenden Kollegen schon gewählt, doch der Wirt riss ihm den Telefonhörer aus der Hand und verhinderte sein ernst gemeintes Vorhaben. Der Wirt hatte ja alles mitverfolgt und war sich deshalb der Bagatellität meiner Liebespoesie und meines Verhaltens bewusst.
"Du wärst nicht der Erste, den ich in die Forensik geschafft hätte", schrie mich der Kommissar außer Dienst wütend an. Wie ich am nächsten Tag vom Wirt erfuhr, hatte dieser Kriminalbeamte aktuell schwere private Probleme, die bei ihm eine Entfremdung von der Realität bewirkt hatten, so dass er nicht fähig war, realistisch zu erkennen, dass ich gar nichts Verbotenes getan hatte. Denn ich weiß mit Sicherheit, dass ich die betreffende Siebzehnjährige nicht einmal mit meinem kleinen Finger angerührt und sie auch nicht verbal sexuell belästigt hatte. Ich hatte nichts getan, als dem körperlich und geistig voll entwickelten Fräulein das folgende Poem geschrieben:
 
Glücklich vereint
 
Verschmolzen mit meiner Geliebten bin ich, die mir mein Herz küsst, mein Herz, das erblühte, nachdem meine Anima-Liebste und ich uns in animalischer Begierde von der Wurzel bis zur Krone körperlich triebhaft vereinigt hatten. Und nun, da dies geschah, schaue ich ins mondsonnenhaft leuchtende Gesicht meiner Schönen, die, nachdem sie in meinen Po und in mein Geschlechtsteil verliebt war, jetzt mein Herz liebt von Seele zu Seele.
Und so bist du mein und ich bin dein Wesen der Liebe. Zärtlich umschlungen sind wir versunken in die Betachtung des uns mit seinem milden Silberlicht erfüllenden Mondes. Du bist ich und ich bin du im hellen Schimmer der Nacht, der auch das Dunkel unserer Tage erhellt wie ein Sakrament der Erortik, so heilig.
 
Möglicherweise wurde nach diesem Vorfall in Tholey am 26.08.2006 das Gerücht verbreitet, ich hätte damals eine Siebzehnjährige vergewaltigt. Diejenigen, die solche boshaften, gemeinen, niederträchtigen Gerüchte verbreiten, seien hiermit gewarnt. Solche unerhörten Lügen erfüllen den Tatbestand schwerer rufmörderischer und geschäftsschädigender Verleumdung, die ich zur Anzeige bringen werde, wenn sie mir bezeugt werden.
 
 
 

2. Meine Werbeaktion an meinem alten Auto 2011

 
Ich denke zurück an die letzte Sensation in unserem kleinen Kaff am Arsch der Welt. Das war der Brand unserer Scheune vor knapp zehn Jahren.
 
Nach dem Scheunenbrand kam der strenge Winter 2010/2011. Danach zog der Frühling 2011 ins Land. Ich wurde von intensiven Frühlingsgefühlen gepackt und befand mich zugleich in einem posttraumatischen Zustand. Die Geschehnisse in der Brandnacht und danach hatten mich schwer traumatisiert. In meinem vierten Buch, an dem ich damals schrieb, kam mein traumatischer Zustand zum Ausdruck, jedoch erschienen auch meine intensiven Frühlingsgefühle in diesem Werk. Diese Frühlingsgefühle beschränkten sich aber nicht nur auf den Frühling, sondern hielten sich ganzjährlich und brachten mir Ärger und Aufregung ein. Traumatische Angst und intensive Wollust prägten meine Gefühlswelt. Hinzu kamen Aufregung und Wut als Folgen der Reaktionen des Umfelds auf meine Gefühlslage und mein daraus resultierendes Verhalten. Ich wurde, gelinde gesagt, als verhaltensgestört betrachtet. Nicht Wenige, die mit meinem Zustand nicht klar kamen, deuteten ihn auch als Symptomatik einer Geisteskrankheit oder einer geistigen Behinderung und sogar einer Demenz. Darüber ärgerte ich mich schwer, denn ich bin Schriftsteller und arbeitete gerade daran, mein viertes Buch im Buchhandel zu veröffentlichen. Ein aktiver Schriftsteller, der auch noch sein eigenes Auto fährt, kann doch nicht geisteskrank, geistig behindert oder gar dement sein! Wäre ich geisteskrank, geistig behindert oder dement, dann wäre ich ja gar nicht fähig, alles so rational und logisch und in einem klar zu erkennenden Gesamtzusammenhang zu beschreiben, wie ich es hier tue.
Das alles hat auch eine lange Vorgeschichte, zu der ich nur bemerken will, dass ich schon 37 Jahre erwerbsunfähig berentet bin und in einem kleinen Kaff am Arsch der Welt wohne. Damit dürfte das Meiste gesagt sein.
 
Weshalb geriet ich in diese emotionale Intensität? Der Grund bestand nicht nur im äußeren Geschehen, sondern auch darin, dass ich meine Medikamente nicht einnahm. Warum nahm ich meine Tabletten nicht ein? Weil ich nicht mehr einsah, dass ich nicht so sein darf, wie ich bin. Diese Medikamente wirken auf das zentrale Nervensystem, das heißt, dass sie die gesamte Persönlichkeit verändern. Solange man dem Organismus diese chemischen Substanzen zuführt, kann man nicht der Mensch sein, der man wirklich ist. Nach dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sollen alle Deutschen so sein dürfen, wie sie sind. Es handelt sich um ein zugesichertes Grundrecht. Und dieses Grundrecht versuchte ich durchzusetzen. Nicht nur dieses, auch andere im Grundgesetz gesicherte Grundrechte waren auch meine Rechte, die ich endlich wahrnehmen und verteidigen wollte. Das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, das Recht auf freie Entfaltung der Sexualität, das Recht auf freie Wahl und Ausübung der Religion, das Recht auf freie Wahl und Ausübung des Berufs, dies sind ein paar Grundrechte, die ich für mich sichern wollte, weil mir dies immer verwehrt wurde.
 
Das erste, was ich in dieser Hinsicht unternahm, war die Nutzung meines PKWs zu Werbezwecken. Meine damals drei im Buchhandel erhältlichen Bücher befestigte ich mit einem Brett hinter der Frontscheibe, so dass sie etwa 20 Zentimeter in den unteren Bereich der Scheibe hinein ragten. Diese Werbung wurde jedoch nicht registriert, so dass ich mir überlegte, was ich tun könnte, damit sie gesehen wird. Ich dachte mir, dass nackte Haut etwas ist, das sofort auffällt. Also kam zu meinen Büchern das Nacktbild einer jungen Frau in die Scheibe. Auch an den Seitenfenstern und an der Heckscheibe brachte ich solche Nacktfotos von jungen Frauen an.
 
Damit erregte ich sofort Aufsehen. Innerhalb kürzester Zeit war die ganze ehrenwerte Umgebung darüber informiert. Es gab einen Skandal um Hans-Erich. Diesbezüglich erinnere ich an den Popsong "Skandal um Rosi".
Anstatt mich persönlich anzurufen, rief der Ortsvorsteher meine Geschwister und meine Mutter an. Ich hatte mein Auto mit meiner auffälligen Werbung an der Straße, angrenzend an den Bürgersteig, stehen, wenn ich daheim war. Die ganze Nacht und frühmorgens stand es da.
 
Es dauerte nicht lange, bis es an der Haustür läutete. Wilma öffnete die Tür. Ich hörte, dass sie mit einem Mann sprach. Nachdem der Mann wieder weg war, kam sie zu mir ins Dachgeschoss. Bevor sie zum Reden ansetzte, sagte ich: "Ich weiß, um was es geht, um meine Fotos am Auto." Sie antwortete: "Ja, der hat sich deswegen beschwert, weil die Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite ist, wo seine Kinder morgens stehen und auf den Schulbus warten. Es wäre unverantwortlich, so etwas zu tun, wo Kinder es sehen können. Was wir zwei miteinander trieben, wäre ihm egal, aber zum Schutz seiner Kinder verlangt er, dass du die Fotos entfernst."
 
Also entfernte ich die Bilder. Dafür hängte ich aber harmlose Fotos in die Scheiben, auf denen nur nackter Busen zu sehen war. Zwei Tage später läutete es wieder an der Haustür. Ich fragte Wilma: "Wer hat denn an der Haustür geläutet?" Sie antwortete: "Dann schau mal hinaus. Die Polizei steht vor dem Haus."
 
Ich öffnete das Dachfenster und schaute hinaus. Draußen stand der Polizeibus. Drei Polizisten in Uniform gingen um mein Auto. Ich lief die Treppen hinunter, öffnete die Haustür, trat vor die Tür und fragte: "Haben Sie etwas zu beanstanden, meine Herren?" Einer der drei Polizisten antwortete: "Ja, wir haben eine Mitteilung bekommen wegen Ihres Autos. Warum haben Sie diese ponographischen Bilder an Ihrem Wagen angebracht?" Ich entgegnete: "Die sollen die Aufmerksamkeit der Leute erregen. Ich mache Werbung für meine Bücher, die aber ohne die Fotos nicht auffallen. Die Bilder dienen als Blickfang." Der Beamte erwiderte: " Dann müssen Sie sich etwas anderes einfallen lassen, um Aufmerksamkeit zu erregen. Bei diesen Glanzfotos handelt es sich um Pornographie. Sie müssen sie entfernen!" Ich widersprach nicht und entfernte die Glanzfotos. Die Polizei bestand darauf, dass ich sie in einer großen Einkaufstasche unterbrachte, die ich im Auto liegen hatte. Die drei Beamten hatten ihren Auftrag erledigt und fuhren wieder weg.
 
Jetzt stand ich aufgeregt da und fragte mich, warum für diese Bagatelle drei Polizisten ausgerückt waren, ein Mann hätte dafür doch gereicht. Ich nehme an, dass der Polizei mitgeteilt worden war, ich wäre ein aggressiver, gemeingefährlicher Geisteskranker.
 
Nachdem die Polizei weggefahren war, war die Angelegenheit rechtlich erledigt. Es kam nichts nach, nicht einmal ein Ordungswidrigkeitsverfahren. Aus strafrechtlicher Sicht hatte ich also mit meiner Werbeaktion an meinem Auto 2011 nichts getan.
 
Nach diesem Vorfall im Jahr 2011 musste ich mir natürlich überlegen, wie ich meine Werbung legal und legitim machen könnte. So kam ich später auf die Idee, an meinem Auto eine rechtlich einwandfreie Werbebeschriftung anbringen zu lassen. Ich hatte also aus meinem Fehler von 2011 gelernt.
 
 
 
 

3. Meine Schandtat 2011

 
Extremer als meine Werbeaktion an meinem Auto war eine andere Aktion, die ich durchführte. Ich machte an einer Schutzhütte, bei der ein Tisch mit Sitzbänken auf beiden Seiten stand, eine Ausstellung. In einer Kiste brachte ich ein mit Deckel verschraubtes Glas mit meinem eigenen Urin und eine in Alufolie eingelegte Packung meines eigenen Stuhls unter und legte meine Bücher dazu in die Apfelkiste. Damit wollte ich unter anderem zum Ausdruck bringen, dass mein Niedrigstes (meine Exkremente) und mein Höchstes (meine Bücher) nicht unvereinbar sind, sondern zusammen gehören. Es ist ja auch so, dass mein Darm, meine Blase und mein Gehirn Teile meines Körpers, also Teile von mir sind.
Doch die "Normalen" verstanden meine Absicht nicht, sondern waren schwer schockiert. Seitdem bin ich zu "lebenslänglich asozial", zum lebenslänglichen sozialen Aus verurteilt.
 
Einmal befand sich eine Gruppe junger Leute an der Schutzhütte, die diesen Ort mit ihren Autos aufgesucht hatten, also mindestens 18 waren. Ich erklärte ihnen meine Ausstellung, indem ich sagte, dass ich mit dieser Aktion beabsichtigte, Werbung für meine Bücher zu machen. Was die Jugendlichen davon hielten, kann man sich denken. Sie waren davon überzeugt, dass jemand, der mit seiner eigenen Pisse und seiner eigenen Scheiße Werbung für seine Bücher macht, ein Geisteskranker, ein Dementer oder ein geistig Behinderter sein muss.
Denn sie kannten meine Gedankengänge nicht, die mich dazu veranlasst hatten. Meine Gedankengänge waren folgerichtig, aber nach herkömmlichem, gängigem Verständnis perverser Schwachsinn. Sie waren aus meiner Perspektive logisch, aber für die Normalpsychologie nicht nachvollziehbar und idiotisch. Die Normalen hielten mich wegen meiner Aktion für geisteskrank, geistig behindert oder dement. Ich wiederhole: Wäre ich geisteskrank, geistig behindert oder dement, könnte ich ja gar nicht alles so rational und logisch und in einem klar zu erkennenden Gesamtzusammenhang beschreiben, wie ich es hiermit tue.
Meine sexuellen Neigungen bezeichnet man als NS-KV hetero. Ich nahm damals an, das wäre die normale Sexualität aller Menschen. Darin bestand mein Denkfehler.
Erwähnen möchte ich hierzu noch, dass NS-KV hetero keine verbotene, sondern eine legale sexuelle Neigung ist. Sie fällt in den Bereich der geschützten Privatsphäre. Privat darf man das. Das geht niemanden etwas an und dagegen darf niemand vorgehen. Mein Fehler hatte darin bestanden, dass ich meine sexuelle Neigung aus meiner geschützten Privatsphäre in die Öffentlichkeit hinausgetragen hatte. Das gebe ich zu, und es ist mir zu einer Lehre geworden, die ich nicht mehr vergesse.
 
Einen Tag nach der Begegnung mit den jungen Leuten an der Schutzhütte schaute ich ins Internet. Ich hatte bei Facebook eine Nachricht von der Ortsvorsteherin des Nachbarorts Lindscheid erhalten. Sie forderte mich auf, meinen Unrat bei der Schutzhütte sofort zu entfernen. Zum Glück hatte ich dies bereits am Tag davor nach der Begegnung mit den jungen Leuten unaufgefordert aus mir selbst heraus getan, so dass der Anlass des öffentlichen Ärgernisses nicht mehr bestand.
Doch seit dieser Aktion im Jahr 2011 gelte ich als geisteskrank, geistig behindert oder sogar als dement und bin, um es zu wiederholen, zu lebenslänglich asozial bzw. zum lebenslänglichen sozialen Aus verurteilt.
 
NS-KV-Heterosex habe ich nie getrieben, da ich keine einzige Frau fand, die dazu bereit gewesen wäre. Im Jahr 2011 trieb ich das einmal mit mir selbst. Seit neun Jahren mache ich diese Schweinereien überhaupt nicht mehr. Seit neun Jahren bin ich ein sauberer, sexuell anständiger Mann. Mein NS-KV-Heterofetisch existiert höchstens noch in meiner Phantasie, aber auch in Gedanken nur noch ganz selten. Ich bin sauber geworden. In meinem Alter wäre NS-KV nur noch ekelhaft.
Manche, an fortgeschrittener Demenz erkrankte Menschen, tun auch solche Schweinereien mit ihren Exkrementen. Das ist bekannt und deshalb schloss man irrtümlich daraus, ich wäre dement. Dazu möchte ich bemerken, dass ein NS-KV-Fetisch sich schon in jungen Jahren bei geistig völlig gesunden, geistig vollständig intakten Menschen manifestiert. Ein solcher NS-KV-Fetisch hat überhaupt nichts mit einer Demenzerkrankung zu tun.
Doch die Masse der 100prozentig Normalen hat davon noch nie etwas gehört. Die 100prozentig Normalen haben davon keine Ahnung. Sie wissen nicht, dass es so etwas überhaupt gibt. Aus ihrer Unwissenheit zogen sie den falschen Schluss, dass ich dement wäre.  
 
 
 

4. Rufmörderische und geschäftsschädigende Verleumdungen

 
Des Weiteren wurde mir zu dieser Zeit unterstellt, ich würde an Stellen außerhalb der Ortschaften Frauen verbal sexuell belästigen. Diese Anschuldigungen waren aber aus dem Vorangegangenen frei konstruiert, d.h. frei erfunden. Sie entsprachen nicht der Wahrheit. Zwar stimmt es, dass ich in dieser Zeit mit Frauen außerhalb der Ortschaften flirtete, aber diese Flirts erfüllten nicht den Tatbestand verbaler sexueller Belästigung, sondern waren normale, erotische Anspielungen, wie sie überall zwischen Männern und Frauen stattfinden. Es ist nur hier auf dem Land so, dass die Einen alles dürfen, aber so Einer wie ich gar nichts darf. Wenn die Einen, die alles dürfen, Frauen verbal sexuell belästigen, wird das als harmloser Flirt interpretiert. Wenn hingegen so Einer wie ich, der nichts darf, mit einer Frau harmlos flirtet, wird es als verbale sexuelle Belästigung ausgelegt. Die Einen tun es, Andere haben den Namen. So heißt es in einem Sprichwort.
Jedoch geht aus alledem hervor, dass mein Gefühl überwacht zu werden in dem Sinn, dass überall, wo ich war, scharf aufgepasst wurde, was ich tat und was ich sagte, zur damaligen Zeit nicht unbegründet war, zumal auch die Ehefrau eines Kriminalbeamten zu meinen Anklägern gehörte, da sie ihrem Ehemann, der Kripobeamter in Saarbrücken war, unterbreitet hatte, ich hätte sie außerhalb der Ortschaften verbal sexuell belästigt. Ich war mit Sicherheit polizeilich gemeldet.
Dass ich damals, im Jahr 2011, außerhalb der Ortschaften Frauen verbal sexuell belästigt hätte, ist eine gemeine, niederträchtige, boshafte Lüge, die den Tatbestand schwerer rufmörderischer und geschäftsschädigender Verleumdung erfüllt.
 
Doch damit war es noch nicht genug. Mir wurde sogar vorgeworfen, ich hätte Jugendliche, d.h. junge Mädchen, sexuell belästigt. Das lautet in der Sprache unserer kleinen Käffer am Arsch der Welt: "Der geht an Kinder!" In Wirklichkeit, tatsächlich, hatte ich nichts getan, als mit den Jugendlichen geredet. In meiner Isolation, meine Gegner sagen "in deiner selbstgeschaffenen Isolation", hatte ich Gespräche gesucht, nicht mehr und nicht weniger, auch weil es mich schon immer interessiert hat, wie die Jugend denkt. Gespräch zu suchen, indem man Menschen anspricht, ist nicht verboten. Doch wurde mein Bedürfnis, aus meiner Einsamkeit zu gelangen, boshaft falsch und die Tatsachen entstellend, als Pädophilie ausgelegt. Nur weil ich mit Jugendlichen normal redete, wie man allgemein miteinander redet, hieß es, dass ich "an Kinder gehe". Dazu habe ich zu bemerken, dass auch diese gemeine, niederträchtige, boshafte Lüge den Tatbestand der rufmörderischen und geschäftsschädigenden Verleumdung erfüllt.
 
Obwohl es mich selbst nicht betrifft, will ich doch an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang einmal die Rechtslage klarstellen: Nach geltendem Recht sind Jugendliche ab 16 Jahren keine Kinder mehr, sondern sexuell mündige Bürger. Wenn ich, nur einmal theoretisch angenommen, eine Beziehung zu einem siebzehnjährigen Mädchen hätte, würde ich mich nicht strafbar machen. Es wäre eine legale Partnerschaft, natürlich vorausgesetzt, dass die Siebzehnjährige damit einverstanden wäre. Jedoch möchte ich hierzu noch klar und deutlich betonen, dass ich auf reife Frauen stehe, nicht auf junge Mädchen.
 
 

5. Meine Situation

 
Nun weiß man, wie ich in meinem menschlichen Umfeld dastehe: Niemand will etwas mit mir zu tun haben. Überall bin ich ungewollt. Obschon ich offiziell nachweisbar ein rechtlich unbescholtener Bürger bin, d.h. dass ich weder in meinem polizeilichen Führungszeugnis noch im Verkehrszentralregister in Flensburg einen Eintrag habe und auch aktuell nichts gegen mich vorliegt, wird mir mein soziales Milieu mein Leben lang nicht vergeben. Da bleibe ich lebenslänglich als krimineller, geisteskranker, geistig behinderter, dementer Asozialer abgestempelt. Ich bin verurteit zu LEBENSLÄNGLICH. Kann es schlimmeres Einzelleid, das nicht krankhaft eingebildet ist, sondern aus den tatsächlichen Gegebenheiten hervorgeht, geben? Ich kann mich mit meinem Personalausweis bei der Polizei als rechtlich unbescholtener Bürger ausweisen und bin trotzdem verurteilt zu LEBENSLÄNGLICH.
 
Ich bin mir sicher, dass man mich zur Zeit dieser Ereignisse im Jahr 2006 und im Jahr 2011, also vor rund 14 bzw. 9 Jahren, überwachte in dem Sinn, dass man überall, wo ich war, scharf aufpasste, was ich tat und was ich sagte. Ich war mit Sicherheit polizeilich gemeldet und ich bin auch davon überzeugt, dass man vorhatte, mich in forensische Sicherheitsverwahrung wegsperren zu lassen. Eigentlich hat sich seitdem daran nicht viel geändert. Noch heute ist es nicht viel anders. Aufgegeben hat man dieses Vorhaben mich wegsperren zu lassen immer noch nicht ganz.
Wäre es 2006 oder 2011 oder irgendwann gelungen, mich in forensiche Sicherheitsverwahrung wegsperren zu lassen, wäre ich der dritte forensiche Fall im Bohnental geworden. Das wäre ein kollektives Verbrechen an mir, eine moderne Hinrichtung bzw. Kreuzigung eines unschuldigen Mannes.
 
Von allen "Taten", die ich beging, waren der Vorfall in Tholey 2006 und die böswillige Beschuldigung, ich hätte Frauen und junge Mädchen verbal sexuell belästigt, überhaupt keine Taten, gar keine Schandtaten, da es sich bei diesen Beschuldigungen nur um gemeine, niederträchtige, boshafte Lügen handelte, welche den Tatbestand rufmörderischer und geschäftsschädigender Verleumdungen erfüllten. Auch meine Werbeaktion an meinem alten Auto 2011 wurde von der Polizei nicht einmal als Ordnungswidrigkeit betrachtet.
Die einzige Schandtat, die ich beging, war meine Aktion an der Schutzhütte, als ich meine Ausstellung in der Apfelkiste durchführte. Diese Schandtat liegt inzwischen 9 Jahre zurück und müsste von den Leuten jetzt doch abgehakt und erledigt sein, zumal da sie nicht mehr als eine Ordnungswidrigkeit darstellte und noch nicht einmal als solche geahndet wurde, weil ich aus mir selbst heraus den Anlass des öffentlichen Ärgernisses beseitigt hatte. Die Vergangenheit muss doch auch einmal als vergangen betrachtet werden. Ich verhalte mich schon lange völlig normal und völlig korrekt. Was zählt, ist die Gegenwart. Dass man mich aber wegen meiner Vergangenheit immer noch zu lebenslänglichem sozialem Aus verurteilt und mich immer noch behandelt wie einen Verbrecher oder einen Aussätzigen oder einen, der schon lange tot ist, kann doch wohl nicht in Ordnung sein. Ich wiederhole, dass ich aus rechtlicher Sicht nachweisbar ein völlig unbescholtener Bürger bin. Ich bin doch kein Verbrecher!
 
 

6. Tibor und Kollegen

Tibor ist ein pensionierter Polizeibeamter aus meiner geographischen Heimat. In meiner geographischen Heimat gibt es auch mehrere noch aktive Polizeibeamte. Für Tibor und Kollegen wäre ein forensischer Fall eine Krönung ihrer Laufbahn. Tibor und Kollegen sind mitverantwortlich dafür, jeden nicht 100prozentig Normalen in der Psychiatrie und, wenn möglich, in der forensischen Psychiatrie zu eliminieren. Ein Fall, bei dem dies gelang, war A.W., der in der forensischen Psychiatrie eliminiert wurde.

99 Prozent der Leute meiner geographischen Umgebung sind 100 prozentig normal. Diese 100prozentig Normalen hassen das eine Prozent der nicht 100prozentig Normalen und versuchen alles, die vereinzelten nicht 100prozentig Normalen auf psychiatrischem Weg aus dem Dorf zu entfernen. Es gab mehrere Fälle, Z.B. A.W., W.K. und J.L., bei denen dies gelang. Die Masse der 100 prozentig Normalen meldet solche vereinzelten nicht 100prozentig Normalen Tibor und Kollegen. Die Leute sind mit Tibor und Kollegen auf du und du und sind mit ihnen sozusagen ein Kopf und ein Arsch. Sie sagen zu Tibor und Kollegen beispielsweise: "Der da aus dem Dorf ist nicht normal. Und dieser Kopfkranke fährt auch noch Auto und Motorroller. Ihr müsst dafür sorgen, dass der nicht mehr fahren darf. Am Besten ist es, wenn ihr alles tut, dass der im Irrenhaus eingesperrt wird und nicht mehr herauskommt. Der gefährdet die Sicherheit unserer Frauen und Kinder und sich selbst noch dazu. Ihr müsst schauen, dass der aus dem Verkehr gezogen wird."

Da auch ich zu diesen nicht 100prozentig Normalen gehöre, bin ich mir sicher, dass auch ich schon oft so oder ähnlich Tibor und Kollegen gemeldet wurde und immer noch werde. So läuft das böse Spiel überall auf dem Land ab. Es ist so, wie es 1933-1945 war, als jeder Mensch, der nicht 100prozentig normal war, gemeldet und euthanasiert wurde. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Euthanasielösung heute auf moderne Art und Weise in der Psychiatrie durchgeführt wird. Siehe dazu auch die folgende Rubrik "Viermal stationär in der Psychiatrie".

 
Dorf im Bohnental, den 26. Januar 2020
 
Hans-Erich Kirsch